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Erfahrungsbericht von Lehrkräften

Internationale Erfahrungen, neue Impulse – unsere Lehrkräfte unterwegs in Europa

Im Rahmen des ERASMUS+-Programms hatten mehrere Lehrkräfte unserer Schule 2026 die Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen oder durch Jobshadowing Einblicke in andere Bildungssysteme zu gewinnen. Die Aufenthalte führten sie nach Dublin, Lissabon und Malta. Neben neuen fachlichen und pädagogischen Impulsen standen vor allem der internationale Austausch und persönliche Begegnungen im Mittelpunkt. Vier Reiseberichte zeigen, wie vielfältig und bereichernd solche Auslandserfahrungen sein können.

Herr Salow in Dublin: Resilienz und Wohlbefinden im Lehrerberuf

Im März 2026 reiste Herr Salow für zehn Tage nach Dublin. An der Teachers Academy nahm er eine Woche lang an der Fortbildung „Resilience and Well-being Strengths for Teachers“ teil. Im Mittelpunkt standen Strategien und Methoden, die dabei helfen können, Gesundheit, Freude und Resilienz im Lehrerberuf zu erhalten. Gerade für seine Tätigkeit als Beratungslehrkraft konnte Herr Salow dabei zahlreiche neue Impulse sammeln. Besonders wertvoll war der Austausch mit Lehrkräften aus verschiedenen europäischen Ländern und der Blick auf unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven im Schulalltag. Auch außerhalb der Fortbildung gab es viel zu entdecken: Bei Ausflügen, beim Irish Dancing und natürlich in den traditionellen Pubs lernte er Land und Leute kennen. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort waren geprägt von Offenheit, Herzlichkeit und Neugier.

„Das Erleben eines Zusammengehörigkeitsgefühls unter Europäerinnen und Europäern hatte für mich eine besondere und bewegende Bedeutung.“

Herr Woltering in Lissabon: Lernen mit allen Sinnen – und in der Natur

Auch Herr Woltering nutzte die Möglichkeit einer ERASMUS+-Fortbildung und verbrachte eine Woche in Lissabon. Im Kurs „Wellbeing in Nature: Outdoor Activities for Mental and Physical Health“ ging es um Achtsamkeit, Bewegung und Wohlbefinden in der Natur. Verschiedene Übungen und kreative Aktivitäten wurden direkt in Parks und Gärten ausprobiert. Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie Natur auch im Unterricht eine größere Rolle spielen kann. Themen wie „Biophilic Design“ und digitale Möglichkeiten, Naturerfahrungen in den Klassenraum zu bringen, lieferten dafür interessante Ansätze. Herr Woltering nahm viele Ideen und Methoden mit, die sich in den Schulalltag integrieren lassen. Besonders spannend war die Verbindung von Fortbildung und dem unmittelbaren Erleben der portugiesischen Hauptstadt.

„Mein Highlight war, die Übungen direkt in den Parks und Gärten von Lissabon auszuprobieren und dabei gleichzeitig die Stadt kennenzulernen.“

Frau Späth und Frau Murseli-Peschke in Dublin: Fortbildung trifft Auslandspraktikum

Für Frau Späth und Frau Murseli-Peschke ging es ebenfalls nach Dublin. Insgesamt verbrachten sie neun Tage vor Ort. Während eines sechstägigen ERASMUS+-Kurses beschäftigten sie sich mit den Themen Künstliche Intelligenz sowie Unterstützung und Beratung von Schülerinnen und Schülern. Dabei konnten sie neue fachliche und pädagogische Impulse gewinnen und sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern austauschen. Im Anschluss besuchten sie an zwei Tagen Schülerinnen und Schüler der BS02 in ihren Praktikumsbetrieben und erhielten dadurch auch Einblicke in die berufliche Praxis in Irland. Neben dem offiziellen Programm blieb Zeit, die lebendige und junge Stadt Dublin und die beeindruckende irische Landschaft zu erkunden. Besonders begeistert waren beide von der offenen und entspannten Atmosphäre vor Ort.

„Das Highlight war für uns die irische Pub-Kultur – mit Live-Musik, gutem Essen und der ganz besonderen Gelassenheit und Freundlichkeit der Iren.“

Frau Franke und Frau Göttsch auf Malta: Unterricht einmal anders erleben

Frau Franke und Frau Göttsch nutzten eine Woche lang die Gelegenheit zu einem Jobshadowing an der MCAST auf Malta. Während der International Week konnten sie verschiedene Unterrichtsstunden besuchen und den Schulalltag an der maltesischen Bildungseinrichtung unmittelbar erleben. Dabei erhielten sie interessante Einblicke in das maltesische Schulsystem und die Gestaltung von Unterricht vor Ort. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem internationalen Austausch: Gemeinsam mit Lehrkräften aus Spanien, den Niederlanden und weiteren Ländern konnten Erfahrungen, Ideen und Perspektiven ausgetauscht werden. Gerade dieser direkte Kontakt ermöglichte einen Blick über den eigenen schulischen Tellerrand. Die Begegnungen zeigten dabei auch, wie unterschiedlich Schule organisiert sein kann und wie viel man voneinander lernen kann. Für beide war das Jobshadowing deshalb eine wertvolle Erfahrung, die neue Perspektiven auf Unterricht und Schule eröffnete.

„Besonders spannend war für uns der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort und der Einblick in das Schulsystem auf Malta.“